Operationen



Das Orthopedikum bietet Ihnen ein breites operatives Spektrum von der Handoperation bis zum Fuß. Alle Operationen werden im Marien-Krankenhaus kurzstationär oder ambulant durchgeführt.

Unsere Schwerpunkte:


- Endoprothetische Eingriffe (künstliche Gelenke)
- Arthroskopien (minimal invasive Gelenkspiegelungen)
- Operationen des Fußes
- Knorpeldefektbehandlungen


Auf Wunsch führen wir die Nachbehandlung bis zum Ziehen der Fäden in unserer Praxis durch – eine Rücküberweisung an Ihren betreuenden Arzt ist aber auch direkt nach der Operation möglich. Nach endoprothetischen Eingriffen ist die direkte Aufnahme einer Anschlussheilbehandlung möglich. Weitere Informationen über das Marien-Krankenhaus finden Sie hier.

Endoprothetik
Hüftgelenkersatz
Der Einbau eines künstlichen Hüftgelenks gehört heute zu den Standardeingriffen in der Orthopädie. Allein in Deutschland werden jährlich rund 200.000 Prothesen eingesetzt.

Mit den modernen Prothesensystemen sind Standzeiten einer künstlichen Hüfte von 20 Jahren und mehr heutzutage keine Ausnahme. Es stehen mittlerweile eine Vielzahl von verschiedenen Systemen zur Verfügung, mit denen die individuellen anatomischen und funktionellen Voraussetzungen des Patienten optimal berücksichtigt werden können. Wir verwenden sowohl zementierte, zementfreie oder Hybrid-Prothesen. In geeigneten Fällen verwenden wir Druckscheibenprothesen.

Kniegelenkersatz
Ebenso wie beim Verschleiß des Hüftgelenks, hat der prothetische Ersatz des Kniegelenks in den vergangenen zehn Jahren große Fortschritte gemacht. So haben neue Prothesensysteme die Funktionalität und Haltbarkeit deutlich verbessert und reichen an die Ergebnisse des Hüftgelenksersatzes heran.

Auch für den Kniegelenksersatz gibt es viele verschiedene Prothesenmodelle. Wir verwenden zementierte oder Hybridmodelle, mit denen wir seit Jahren die besten Erfahrungen gemacht haben. top

Arthroskopien
Die Arthroskopie oder Gelenkspiegelung ist aus der modernen Orthopädie nicht mehr wegzudenken. In Teil- oder Vollnarkose werden dabei durch kleine Hautschnitte eine Kamera in das betroffene Gelenk eingeführt, mit der das gesamte Gelenk von innen inspiziert werden kann. Über zusätzliche weitere kleine Schnitte werden Instrumente eingebracht, mit denen sowohl der Knorpel, die Gelenkschleimhaut oder auch andere Gelenkbestandteile wie z. B. die Menisken, bearbeitet werden können.

Die Arthroskopie ist die genaueste Untersuchung des Gelenkes und hat den Vorteil, dass in der gleichen Sitzung die Therapie erfolgen kann. So lassen sich beispielsweise folgende Maßnahmen mit der Arthroskopie durchführen: Meniskuschirurgie (einschließl. –naht), Kreuzband-Plastik, laterales Release, Plica-Resektion, Debridement, Entfernung freier Gelenkkörper, Mikrofrakturierung, Refixation von Knorpelflakes/Osteochondrosis dissecans-Herden, autologe Chondrocyten-Transplantation (ACT), Synovialektomien

Wir führen Arthroskopien an folgenden Gelenken durch:

- Schulter
- Ellenbogen
- Knie
- oberes Sprunggelenk


Eine Arthroskopie wird in den meisten Fällen ambulant durchgeführt. Neben der geringeren Komplikationsrate im Vergleich zu offenen Operationen, ist zudem der postoperative Schmerz deutlich geringer und die Arbeitsunfähigkeit in der Regel deutlich kürzer. top

Fußchirurgie
Der Fuß, als Basis unseres aufrechten Ganges ist maximalen mechanischen Anforderungen ausgesetzt. Daher sind Fehlstellungen und Funktionsstörungen im Fuß häufig und zudem häufig hartnäckig. Gerade im Vorfußbereich sind es die zunehmende Fehlstellung der Großzehe (Hallux valgus) und die damit häufig verbundene schmerzhafte und behindernde Fehlstellung anderer Zehen, die Probleme bereiten. Ergeben die eingehnden Untersuchungen, dass eine Operation in Ihrem Falle angezeigt ist, wählen wir das für Ihre Bedürfnisse passende Operationsverfahren. top

Knorpeldefektbehandlungen
Natürlich führen wir die Nachbehandlung bis zum Ziehen der Fäden in unserer Praxis durch. Knorpelschäden des Kniegelenkes führen zu Funktionseinbußen und stellen grundsätzlich eine Vorstufe der Arthrose dar. Aufgrund der geringen Regenerationseigenschaften des Gelenkknorpels sind die Behandlungsmöglichkeiten limitiert.
Als Therapiestrategien konkurrieren derzeit:


- Mikrofrakturierung
- osteochondrale Transfertechniken (z. B. OATS, osteochondral autograft transfer system) und
- Chondrozytentransplantationen (z. B. ACT, MACT).


Ein neues Verfahren zur Behandlung von Knorpeldefekten ist die autologe matrixinduzierte Chondrogenese (AMIC). Hierbei wird den Vorläuferzellen der Knorpelzellen (mesenchymale Stammzellen) nach einer Mikrofrakturierung ein "Bett" (Matrix) bereitet, auf dem diese sich festhalten und ansiedeln können, um letztendlich neuen Knorpel zu bilden. Die bisherigen Frühergebnisse sind sehr vielversprechend und bieten eine neue therapeutische Option bei umschriebenen Knorpeldefekten. Weitere Vorteile sind die deutlich niedrigeren Kosten und ein geringerer logistischer Aufwand im Vergleich zur Knorpeltransplantation.


Stoßwellentherapie (ESWT)



Bisher wurde die Stoßwellenbehandlung hauptsächlich zur Zertrümmerung von Nierensteinen eingesetzt. Seit wenigen Jahren kommt dies Behandlungsverfahren auch am Skelettsystem zum Einsatz und hat sich besonders bei akuten und chronischen Schmerzen im Bereich von Sehnenansätzen bewährt.

Allgemein

Physikalisch betrachtet sind Stoßwellen nichts anderes als besonders kurze Schallimpulse von sehr hoher Energie. Bereits seit den 80er Jahren werden in der Urologie mit großem Erfolg Stoßwellen zur Zertrümmerung von Nierensteinen eingesetzt. Später wurden erste Erfahrungen in der Orthopädie gesammelt. Man stellte beispielsweise fest, dass nicht zusammenwachsende Knochenbrüche durch die Behandlung mit Stoßwellen zur Ausheilung gebracht werden konnten. Da die Stoßwellen von außen in den Körper einwirken, wird die Therapie mit Stoßwellen seither als "extrakorporale Stoßwellentherapie" (ESWT) bezeichnet.

In der Orthopädie hat sich die Stoßwellentherapie als hilfreiches Verfahren bei Reizungen von Sehnenansätzen, nicht heilenden Knochenbrüchen und bestimmten Verkalkungen im Gelenkbereich durchgesetzt.

Stoßwellen sind Schallwellen, die sich über die Hautoberfläche ausbreiten. Die Schallwelle provoziert eine gesteigerte Stoffwechselaktivität um die Schmerzzone herum und regt so die natürlichen Selbstheilungsprozesse des Körpers an. Das Ergebnis ist eine rasche Linderung Ihrer Schmerzen.

Anwendungsgebiete

Früher wurde die Stoßwellen-Therapie in der Regel erst eingesetzt, wenn andere Therapiemethoden nicht zum erwünschten Erfolg geführt haben und als Alternative nur noch die Operation blieb. Mittlerweile hat sich die Stoßwellentherapie auch hervorragend zur Triggerpunktbehandlung bei muskulären Problemen und Dysbalancen bewährt.

Anwendungsgebiete in der Orthopädie:

Kalkschulter (= schmerzhafte Bewegungseinschränkung der Schulter am Sehenansatz),
Tennisellenbogen, Golferellenbogen (= schmerzhafte Sehnenansatzreizung am Ellenbogen),
Fersensporn (= meist chronische, schmerzhafte Entzündung unter dem Fersenbein),
Achillodynie (= meist entzündlich bedingte Veränderung der Achillessehne oberhalb des Ansatzes),
Patellaspitzensyndrom (= Belastungsschmerz oder Schleimbeutelentzündung an der Kniescheibenspitze),
Tibiakantensyndrom (= Belastungsschmerz an der Schienbeinkante),
Bursitis Trochanterica (= Schleimbeutelentzündung oder Sehnenansatzentzündung am Hüftknochen).


Wie führen wir die Behandlung durch?

Der Schallkopf des Stoßwellengerätes wird exakt auf den schmerzhaften Bezirk eingestellt und das Gebiet mit Stoßwellen durchflutet. Je nach Gerätetyp werden 1000 bis 2000 Stoßwellen abgegeben. Im allgemeinen sind bis zu drei Behandlungen erforderlich. Nur in seltenen Fällen kommt es zu einer vierten oder fünften Sitzung. Eine anschließende Ruhigstellung der behandelten Körperteile ist nur bei der Behandlung von nicht heilenden Knochenbrüchen notwendig. Bei den meisten Patienten tritt schon acht bis zehn Tage nach Behandlungsbeginn eine deutliche Linderung der Schmerzen ein.

Falls Sie weitere Fragen zu einzelnen Therapieverfahren haben, sprechen Sie uns gerne an.


Rückenentspannung Hydrojet



Eine Unterwasserdruckstrahl-Massage kann bei Funktionsstörungen der Wirbelsäule angewandt werden. Sie verbindet Elemente der Unterwassermassage mit denen der Wärmetherapie und kann somit Schmerzen lindern, den Muskeltonus verringern, das Bindegewebe lockern etc.

Falls Sie weitere Fragen zu einzelnen Therapieverfahren haben, sprechen Sie uns gerne an.

Bei der hier beschriebenen Behandlungsmethode handelt es sich um ein alternativmedizinisches/komplementärmedizinisches Therapieverfahren, das nicht zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin gehört. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften, Wirkungen und Anwendungsgebiete des vorgestellten Therapieverfahrens beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungswerten in der Therapierichtung selbst, die von der herrschenden Schulmedizin nicht geteilt werden.


Akupunktur/Schröpfbehandlung



Die Akupunktur kommt therapeutisch bei fast allen Krankheitsbildern und darüberhinaus auch in der Suchtbehandlung und zur Unterstützung von Gewichtsreduktionskuren zur Anwendung. Für bestimmte, gesetzlich festgelegte Diagnosen bieten wir Ihnen die Akupunktur als Kassenleistung an. Für Behandlungen, die nicht von der Kasse übernommen werden, kann die Akupunktur als Selbstzahlerleistung in Anspruch genommen werden. Bitte sprechen Sie uns an.

Die Akupunktur gibt es schon seit über 4000 Jahren. Ihre Anfänge liegen in China, wo diese Technik ursprünglich mit spitzen Bambus- und Bronzenadeln sowie zugespitzten Steinen durchgeführt wurde.

Die chinesische Vorstellung der Medizin ging dabei davon aus, das nicht nur eine bestimmte organische Fehlfunktion den Menschen krank macht, sondern vielmehr die Störung der Harmonie des Menschen mit seiner Umwelt, der Natur und sich selbst. So erklärt sich der ganzheitliche Aspekt dieser Form der Behandlung durch die historische Entwicklung.

Erst im 14. Jahrhundert kam die Akupunktur durch Berichte Marco Polos nach Europa, wo sie sich erst im letzten Jahrhundert zu einer wissenschaftlich anerkannten therapeutischen Methode in Ergänzung zur westlichen Medizin entwickelte. Die traditionell chinesische Medizin (TCM) wurde empirisch entwickelt, d.h. die Akupunkturpunkte wurden aufgrund ihrer beobachteten Wirkung gefunden und weitergegeben. Inzwischen gibt es viele wissenschaftliche Untersuchungen über die nachweisbare Wirkung der Akupunktur obwohl die Wirkungsweise bis heute nicht abschließend erklärbar ist. Ein Effekt ist u.a. die Ausschüttung von Endorphinen, den körpereigenen Schmerzmitteln, im Gehirn.

Die traditionell chinesische Medizin geht von sogenannten Meridianen auf der Körperoberfläche aus. Diese können als Energieleitbahnen angesehen werden. Auf ihnen liegen die genau beschriebenen Akupunkturpunkte.

Für die Behandlung werden die dem Erkrankungsbild entsprechenden Punkte ausgewählt. Eine Behandlung umfasst in der Regel 10 Sitzungen à 20 Minuten Dauer. Der schmerzstillende Effekt tritt häufig sofort ein. Für die Akupunktur geeignet sind insbesondere alle Erkrankungen des Bewegungsapparates, was diese Methode im Bereich der Orthopädie zu einer wertvollen Ergänzung für die westlichen Therapieansätze macht.

Die Akupunkturbehandlung wird auch in unserer Praxis durchgeführt.

Falls Sie weitere Fragen zu einzelnen Therapieverfahren haben, sprechen Sie uns gerne an.

Bei der hier beschriebenen Behandlungsmethode handelt es sich um ein alternativmedizinisches/komplementärmedizinisches Therapieverfahren, das nicht zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin gehört. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften, Wirkungen und Anwendungsgebiete des vorgestellten Therapieverfahrens beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungswerten in der Therapierichtung selbst, die von der herrschenden Schulmedizin nicht geteilt werden.


Kinesio-Taping



Kinesio-Taping (auch Medical Taping genannt) ist eine in Deutschland noch recht unbekannte Therapie, die in Asien bereits seit über 30 Jahren erfolgreich eingesetzt wird. Im Profisport sind die bunten Pflasterstreifen auch bei uns schon längst kein Geheimtipp mehr. Doch Kinesio-Taping ist eine ganzheitliche Therapie und nicht auf den Sport begrenzt.

Mit verschiedenen Klebetechniken werden Kinesio-Tapes eingesetzt, um:

- schnell bestehende Schmerzen zu reduzieren
- verletzte und verspannte Muskeln zu entspannen und deren Funktion zu bessern
- überlastete und verletzte Gelenke zu stabilisieren
- die Durchblutung anzuregen und bestehende Lymphstauungen zu beseitigen


Die Wirkung des Kinesio-Tapings beruht auf den speziellen Eigenschaften der Pflasterzügel: Sie sind den mechanischen Eigenschaften der Haut nachempfunden und ahmen deren Signalwirkungen nach. Es kommt zu einer Normalisierung in der Haut liegender Sinneszellen, die Schmerzen verursachen und den lokalen Stoffwechsel steuern.

Kinesio-Tapes sind frei von Arzneimitteln und Klebstoffen. Sie haften über eine spezielle Acrylbeschichtung, die erst durch die Körpertemperatur aktiviert wird. Kinesio-Tapes sind zudem luft- und wasserdurchlässig und schränken Ihre Aktivität nicht ein: Sport, Duschen, Schwimmen, Sauna... alles ist mit den bunten Klebestreifen möglich!

Bei der hier beschriebenen Behandlungsmethode handelt es sich um ein alternativmedizinisches/komplementärmedizinisches Therapieverfahren, das nicht zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin gehört. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften, Wirkungen und Anwendungsgebiete des vorgestellten Therapieverfahrens beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungswerten in der Therapierichtung selbst, die von der herrschenden Schulmedizin nicht geteilt werden.


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